PRO & CONTRA

KOCHEN AN WEIHNACHTEN – QUALITY TIME

Noch 4 Tage sind es bis Weihnachten. Das Fest der Liebe, Besinnlichkeit und Entschleunigung. Und irgendwie machen wir fast alle immer wieder den gleichen Fehler: wir lassen uns stressen. Stressen was die Arbeit angeht, stressen was das Besorgen der Geschenke betrifft, stressen wie die Feiertage und alles drumherum aussehen sollen.

Ja, das Ende des Jahres, die Weihnachtsfeiertage und Silvester ist gerade für Gastronomen Hochphase und bedeutet zum Teil Ausnahmezustand. Aber lasst euch den Grundgedanke von Weihnachten dadurch nicht verderbern und vergessen, nämlich, dass diese Zeit bedeutet, mit seinen Lieben zusammen zu sein, gemeinsam Zeit zu verbringen und es sich gut gehen zu lassen. Auch kulinarisch. Einige Köche sind der Ansicht, dass sie in der Freizeit nicht noch groß kochen wollen. Aber nehmt Weihnachten doch mal als Möglichkeit genau das zu tun. Für euch und eure Lieben etwas Tolles auf die Teller zu zaubern. Ihr habt es drauf, lasst das auch mal eure Engsten schmecken. Dass muss kein Stressprogramm für euch bedeuten. Teilt doch in der Familie oder im Freundeskreis auf, wer einkaufen geht, wer für was beziehungsweise welchen Gang zuständig ist und nutzt diese Zeit ganz bewusst. Hier sollte ganz klar eine Abgrenzung zum Alltags-Arbeits-Stress geschaffen werden. Ihr habt keinen Zeitdruck und könnt selber entscheiden was es geben soll, besser geht’s doch nicht. Nehmt das Ganze als Chance, das zu spüren was euch dazu bewogen hat, in der Gastronomie zu sein: die Liebe zum Produkt, zum Zubereiten, zum glücklich machen. Falls ihr an Heilig Abend oder den Feiertagen selbst arbeiten müsst, nehmt einen Tag davor oder danach als Anlass gemeinsam zu Kochen und beisammen zu sein. Alles kann, nichts muss.

In diesem Sinne: wunderschöne Weihnachtstage, lasst euch nicht stressen!

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