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BCB 2018 – Großer Hype: Kalter Kaffee

Kalter Kaffee ist gefragt wie nie zuvor.  Auf dem Bar Convent Berlin, der weltgrößten Messe für Spirituosen, stand Cold Brew Coffee im Fokus. Er bildet die Grundlage für Cocktails und Longdrinks.

Eigentlich liegt das Augenmerk beim Bar Convent Berlin auf Hochprozentigem. Doch mittlerweile sind Themen wie Craft-Bier und – seit diesem Jahr – auch Kaffee mit eigenen Bereichen auf der Messe präsent. Dass gerade der kaltgebrühte Kaffee immer mehr Fans findet, liegt an seinen breitgefächerten Einsatzmöglichkeiten.

Philosoffee aus Berlin offeriert zwei Produkte in 0,25-Liter-Flaschen: Koldbrew Pure und Koldbrew Tonic. Letzteres lässt sich mit wenigen Handgriffen und Zutaten zum Koldbrew Gin Tonic mixen. Der Koldbrew Pure ist die Basis für den Koldbrew Peruvian Sour mit Licor 43, einer halben gepressten Zitrone und Pisco. Alternativ empfiehlt Philosoffee-Vertriebsmitarbeiterin Anna Jühe folgendes Rezept: „43er und Koldbrew im Verhältnis 1:4 mixen und einen Schuss Hafermilch dazugeben.“

Auch Stickstoff ist im Spiel

Anstelle der Flaschenabfüllung kommt der kalte Kaffee auch in 10-Liter-Schläuchen für die Zapfanlage. Damit lässt sich Stickstoff zusetzen. „Der Stickstoff sorgt für eine Schaumkrone und eine leichte Süße“, so Lukas Friedemann, Co-CEO bei Philosoffee. Der Prozess ist allerdings nur von kurzer Dauer: „Während Kohlensäure im Getränk gebunden wird, verflüchtigt sich der Stickstoff nach kurzer Zeit wieder.“

Mit der Schlauch-Variante Bag-in-a-Box werben auch Rainer Langguth und Melanie Schmidtmeier vom Fortezza Espresso aus Fürth. „Damit wird der Cold Brew-Kaffee massentauglich wie Apfelsaft“, sagt Rainer Langguth, der den Cold Black Nitro vertreibt. Für kleinere Menge eigne sich eine Pressstempelkanne, die den gleichen Effekt erziele. Die Vorzüge vom Cold Brew Kaffee: „Er schmeckt sehr aromatisch und ausgewogen, enthält 70 bis 80 Prozent weniger Säure und 81 Milligramm Koffein auf 0,1 Liter. Das ist mehr als die doppelte Menge Koffein gegenüber einem Energy Drink. Mix-Tipp fürs Produkt: „Cold Black Nitro mit Laumer’s Käsekuchen-Likör, einem Schuss Milch und Eiswürfeln in einen Shaker geben“, so Melanie Schmidtmeier. Das Mischverhältnis sei ganz nach Belieben variierbar.

Yuzu und Limette dazu – Sauer macht lustig

Einen Kaffeelikör auf Basis von Cold Brew-Kaffee hat die Röststätte Berlin auf dem Markt gebracht: Cold Brew X enthält über 14 Stunden lang extrahierten Cold Brew Kaffee, Rum, Zucker und Vanille. Der Likör schmeckt nicht nur pur: „Für Barprofis bieten sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten an“, berichtet Christopher Tepasse von der Röststätte Berlin. Melitta-Tochter ffeel hat drei fruchtige Cold Brew Kaffee-Mixgetränke im Portfolio. Aus dem Grapefruit Yuzu lässt sich ein Coffee Punch zaubern. Whiskey, Limettensaft, Agavendicksaft und Angostura sind die Zutaten, die gut geschüttelt in ein mit Esicubes gefülltes Glas gegeben werden. „Wir bieten zudem einen hochkonzentrierten 90-Milliliter-Shot mit 135 Milligramm Koffein“, so Verena Berg, Team Beverage Marketing bei der Melitta-Tochter ffeel.

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